Emotionen. "Wiederholungstäter oder Krankheitserreger"?

Emotionsgeladen? Emotionen kommen und gehen unangekündigt. Das ein oder andere Mal erlebt wir uns unkontrolliert, von uns selbst überrascht, emotional, sogar unberechenbar.Ein Hauch, ein Moment, jedoch immer wiederkehrend? Was ist das? Was macht diese Emotion? Die Antwort ist nicht leicht, da sich zu diesem Thema die Gemüter recht emotional spalten. So folge ich bevorzugt den Neuro- und neuen Wissenschaftlern, die nachvollziehbar argumentieren, uns sogar noch etwas gegen den bitteren Part der Emotion an die Hand geben können.

Macht Ihr mit mir einen kurzen Ausflug in die Geschichte der Medizin und Psychologie? Beide Wissensziele auf unserer Reise sind nicht besonders alt und der Beginn der medizinischen Forschung und die der Erkundung menschlicher Verhaltensweisen, lesen sich in einigen Kapiteln wie Spitzenhäubchen und Arsen. Während Jahrtausende alte Weisheiten einen nahezu fliegenden Teppich der Weisheiten bildeten, wuselten sich zum Teil selbsternannte Ärzte mit abenteuerlichen- nahezu mörderischen Hilfsmitteln einen ab: Der Medicus verabreichte Quecksilber (Kalomel), gern auch im Verbund mit Opium, Zugpflastern oder gepanschten Breiumschlägen, verschrieb spanische Fliegen, Brechwurtz oder mit Weinstein versetztes Antimon. Man probierte am leben Patienten, der oft genug die Probe aufs Exempel nicht überstand, bis endlich die erfolgreichen Errungenschaften kamen, welche Menschenleben retten und verbessern konnten.

Je schneller die emsigen Forscher voran kam, desto mehr eliminierten sie die uralte Vorgeschichte des Heilwissens. Das medizinische Voranschreiten folgte dem sichtbaren, sich wiederholendem Element der „universellen Maschine“Newtons. Der physische Körper wurde behandelt aber das Unsichtbare, damit auch das Unterbewusstsein, wurden verbannt.

Die fraktale, sich ornamental und mathematisch berechenbare Natur. (Mandelbrot)

Die beweisbaren Wissenschaften florierten und unterdrückten die Tatsache, dass eine Erkenntnis nur ein kurzes Augenzwinkern der menschlichen Geschichte sein konnte.Unsere Schulkinder lernen noch heute veraltete Theorien, während die neuen Wissenschaften, die der Epigenetik, der Chemie der Schwingungen, der Quantenphysik, der fraktalen Mathematik oder die des Holismus,  längst auf "anderen Planeten" unterwegs sind. Eine Vielzahl forschender Geister könnte uns Energie ohne Ausbeutung der Ressourcen anbieten, Felder ohne genmanipulierte Pflanzen gedeihen lassen, ökologisches wohnen, kleiden, reisen, ja ein vollkommen anderes, modernes, sauberes mit der Umwelt gestaltetes Leben schaffen .

Newtons universelle Maschine oder eine unendlich spannende und bewegliche Geschichte der Quantenphysik? Mediziner suchen nach Symptomen, holistische Mediziner und Forscher fahnden nach den Ursachen der Erkrankungen oder unserer Ver-Stimmungen. Sie unterstützen ihre Klienten, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.Selbstverantwortung trägt zur Heilung vieler Menschen bei.Tausende von Krankheiten und Herzenssorgen kreuchen über den Erdball und doch haben alle eines gemeinsam. Die molekulare Landschaft, die atomare Substanz befindet sich an irgendeiner Stelle im Chaos. Und diese kreiert Krankheit oder negative Stimmungen, Emotionen.

Wir sind, alles ist eine einzige Schwingungsgeschichte kleinster Teilchen, die sich zu vielen verschiedenen Materien, jedoch gleichen Ursprungs vereinen.Geraten wir in eine dissonante Schwingung, hat das einen Grund. Erkennen wir diesen, können wir die Schwingung korrigieren.

Die Natur weiss alles und wir haben die Wahl, dieses Wissen wieder zu verstehen.

Wenn ich reise und Naturvölker besuche, fällt mir auf, dass diese ohne unsere hygienischen Errungenschaften und den Überfluss, glücklicher und wesentlich gesünder leben. Werden sie krank, lernen sie die Sprache des Körpers und des Geistes zu verstehen. Selten werden diese Völker von Krankheiten, es sein denn sie kommen von aussen (Zivilisationskrankheiten), attackiert. Und die Pillen der Pharmaindustrie brauchen sie eher selten.

Titicaca See. Taquile.Die Insel der strickenden Männer.

Titicaca See. Taquile.Die Insel der strickenden Männer.

Unser Körper heilt ständig, jeden Tag!

Wir erleiden in unserem Leben Unfälle, kleine Krankheiten, Brand- und Schnittwunden. Wir bekommen Erkältungen und verderben uns den Magen. Aber immer wieder heilen wir. In einigen Fällen, helfen Kräuter, Tees, ein ruhiges in sich gehendes Verhalten und wir erfahren Heilung. Ganz ohne Arzt und oft auch ohne Medikamente.Das heisst nicht, dass wir auf die wertvollen Hilfe unserer Ärzte verzichten können.Es heisst aber doch, dass wir das Zepter für unser Leben- die Verantwortung wieder übernehmen müssen und Entscheidungen selbst treffen sollten und das Wissen um unsere innere Landschaft trainieren müssen.

Vom Erlebnis zur Charaktereigenschaft.

Erlebten wir etwas, was uns nicht gut tat, lernten wir das erlebte zu unterdrücken, die entstehende Angst vor Wiederholung zu verstecken, statt diese sofort anzuschauen. Zunächst kreierte dieser Augenblick einen emotionalen Moment. Aus diesem wurde nach Tagen eine Laune. Die Laune konnte halten und sich nach Wochen in ein Temperament verwandeln, welches nach Jahren in eine Charaktereigenschaft übergeht. So stecken wir voll mit Emotionen, die wir nicht anschauen. Und das stresst uns, da diese gern im falschen Moment einen Strich durch die Lebensplanung machen.

Die erwähnten Emotionen und Erlebnisse werden von unserem Körper gespeichert und machen diesen zur verborgenen Landkarte unserer Geschichte.

Kommt eine erinnernde Situation auf, reagiert der Körper und glaubt, eine alte längst vergangene Geschichte sei jetzt aktuell. Das schafft Stress und zu viel davon endet in Krankheit.

Diese gestressten Gefühle - Frustchemikalien- werden durch den ganzen Köper geschickt und von den Zeltrezeptoren aufgenommen. Und so schieben wir unendlich viel vor uns her, was wir nicht brauchen und loswerden können. Wir machen weiter wie zuvor und stossen auf die immer gleichen Ergebnisse.

Wenn es so krumm geht.... Geht es doch sicher auch gerade?

STOP! Es wirklich anders zu machen, gut zu leben, kann man mit mentalen Methoden lernen.Wenn es so krumm geht-geht es auch gerader? Wenn wir uns also viele negative Verhaltensweisen antrainiert haben, können wir diese umschreiben? Ist es also wahr, dass positives Denken erlernbar ist und die Unkenrufe derer, das sei alles esoterischer Unsinn- eher eine weitere blockierende Einstellung kreiert?

Zu glauben, dass alles anderes sein kann ist schwer, hat man doch ein Leben lang gelernt negative Momente zu speichern und diese als stets real anzusehen. Dennoch gibt es gute Argumente und Verhaltensweisen, die aufzeigen, dass ein ganzheitliches, bewusstes, gesundes und froh eingestelltes Leben, zu guter Gesundheit und ebenso guten Resultaten führt.

Wir können noch so viele negative Gegenargumente finden wollen, es sind nur die, die wir aus dem negativen Wahrnehmen heraus denken und die uns blockieren.Es lohnt sich, unser inneres Training sofort zu beginnen.

Zeichnung. Prinzhorn Sammlung.

Unsere Realität kann sich in eine gute ändern und mit unserer Veränderung ändert sich oft die Realität und Einstellung unseres Umfelds.

In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Adventszeit, Michéle Victor Adamski

Literaturbeispiele die diesen Text unterstützen:Bruce Lipton, Dr. Joe Dispenza, Darren Weissmann, David Perlmutter u.a.