Einblick in eine kleine Wissenschaft der Entspannung

Die Nerven sind zum zerreissen gespannt?

Viele unter uns stehen den ganzen Tag unter Anspannung und in Zeiten wie diesen, realisieren wir kaum, wie sehr diese innerlich verstärkt wird. Rund um die Uhr hören wir etwas über Gefahren, die auf uns zukommen sollen und  negative Bilder prägen unseren Alltag.Diese geballert Ladung negativer  Informationen führt zu ungewollter Anspannung.Diese verschliesst uns die guten Möglichkeiten anzunehmen, auf eine gesunde Art, diesen Zeiten GUTES entgegenzusetzen.Anspannung versagt uns die Dinge zu nehmen wie sind und Achtsamkeit walten zu lassen. Die Achtsamkeit und Umsichtigkeit gegenüber uns selbst, lässt uns achtsam mit unseren Gegenüber umgehen.

Ich höre mehr und mehr: „Entspannung? Dafür habe ich keine Zeit!“ Aber stellen Sie sich mal vor, ein Seil bleibt permanent angespannt und ist trotzdem allen Einflüssen und Witterungenausgesetzt. Es wird reissen. So reissen an irgendeinem Punkt die angespannten Nerven. 

Das muss nicht sein. Wir haben die Möglichkeit rasche und effektive Entspannung in vielen Lebenslagen zu finden. Und neben den Dingen die wir zu tun lieben und die wir tun sollten, um zu entspannen, gibt es Möglichkeiten eine stille Entspannung, das in-sich-gehen zu trainieren. 

Wir trainieren tiefe Ruhemomente, um den guten Dingen im Leben mehr Kraft zu geben. Ein Entspannungstraining ist der Vorbote für das mentale Training. Wir aktivieren und informieren unser neuronales Netzwerk, dass dieses umdenken und sich umprogrammieren darf.Somit ebnen wir den Weg, in der Entspannung, ersten unbewussten Überzeugungen, den Laufpass zu geben. Das braucht nur ein paar Minuten am Tag und dient viele Situationen zu bewältigen.

„Was passiert bei Entspannung in unserem Körper.“

Betrachten wir einmal unser autonomes, das vegetative Nervensystem. Wir können uns dieses als Schaltzentrale des zentralen Nervensystems vorstellen. Es gibt zwei Tafeln, die des Parasympathikus und dies des Sympathikus. Von hier aus werden unsere Körperfunktionen wie unser Herzschlag, Atmung und Blutdruck gesteuert. 

 

 

 

 

 

Der Sympathikus hilft uns in Belastungs- und Stresssituationen, körperliche und geistige Hochseilakte zu vollbringen.Es kommt zur Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Noradrenalin.Folge: das Herz schlägt schneller, der Blutdruck und die Atemfrequenz steigen, die Muskelspannung nimmt zu, die Zucker- und Fettreserven werden mobilisiert.

Der Parasympathikus mag das alles nicht so gern, er ist der Hüter der Ruhe.Diese Schaltzentrale sorgt für Entspannung und Regeneration, indem bestimmte Körperprozesse und Organfunktionenzurückgefahren werden.

 •    Der Spannungszustand der Muskulaturen Armen, Beinen u.im Rumpf nehmen ab (neuromuskuläre Veränderungen)  

•   Wir atmen langsamer und entspannter.  

 •    Das Herz schlägt ruhiger, die Pulsfrequenz nimmt ab, der Blutdruck sinkt. Außerdem kommt es zu einer Gefäßerweiterung (Vasodilatation): Die Blutgefäße weiten sich, sodass mehr Blut hindurchfließen kann. Wir merken das vor allem in Fingern und Füßen und nehmen ein Kribbeln wahr. Auch wachsende Wärme im Körper steht für Entspannung.

    •    In der Ruhe und Entspannung lassen sich veränderte Hirnströme feststellen, besonders bei den sog. Alphawellen. Alphawellen sind wie Entspannungs-Barometer und zeigen sich gern in entspannten Zuständen.