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Anbei finden Sie Informationen zur Klangpraxis.

Michéle Victor Adamski ist zertifizierte Peter Hess Klangmassagepraktikerin und Mitglied im Europäischen Fachverband  für Klangmassage Therapie e.V.

Die Klangmassage

Bei einer Klangmassage werden Klangschalen auf den bekleideten Körper aufgestellt und behutsam angeschlagen. Die sanften und harmonischen Klänge werden über das Gehör aufgenommen und führen schnell in eine tiefe Entspannung. Die rhythmischen Klangschwingungen übertragen sich auf den Körper und erzeugen eine feine Vibration, die oft wie eine Art „Massage" beschrieben wird.

Während einer Klangmassage entsteht eine Atmosphäre von Sicherheit und Geborgenheit, in der es möglich ist loszulassen - loszulassen von Stress, Ängsten, Sorgen, Zweifeln und ähnlichen Gefühlen, die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. In dieser wohltuenden Atmosphäre können wir wieder in Kontakt mit unseren Bedürfnissen, unserer „inneren Weisheit" kommen. Wir erleben unseren Körper in einem wohligen Gefühl - nehmen ihn vielleicht seit längerer Zeit erstmals wieder bewusst wahr. Die oft kreisenden Gedanken kommen zur Ruhe und unsere Seele erfährt Raum zur Entfaltung. Dies sind zentrale Aspekte für eine Gesundheit im ganzheitlichen Sinne. Sie sind die Basis für die Gestaltung eines freudigen, selbstbestimmten und kreativen Lebens.

 

Aus den jahrzehntelangen Erfahrungen aus der Praxis lassen sich folgende Wirkungsmerkmale zusammenfassen:

  • Ganzheitliche Methode - spricht Körper, Seele und Geist an

  • gibt umfassendes Klangangebot durch die vielfältigen obertonreichen,

   harmonischen und natürlichen Klänge der Klangschalen

  • bewirkt tiefe Entspannung

  • stärkt das ursprüngliche Vertrauen des Menschen

  • erleichtert das Loslassen

  • trägt zur Gesundheitsförderung bei: Harmonisierung, Regeneration und Vitalisierung

  • unterstützt und verbessert die Körperwahrnehmung

  • ermöglicht Zugang und Nutzung eigener Ressourcen

  • stärkt Selbstbewusstsein, Kreativität, Schaffenskraft und Motivation

 

Die Wirkung der Klänge ist dabei sehr komplex. Auch wenn die Methode auf den ersten Blick sehr einfach erscheint, bedarf ihr Einsatz eines fundierten Wissens rund um die Wirkung der Klänge und Selbsterfahrung, um sie individuell, gezielt und sicher zum Wohle des Klienten anwenden zu können.

Quelle: Peter Hess

 

Kontraindikationen:

Die Klangmassage darf nicht angewendet werden bei allen akuten Erkrankungen, Herz- erkrankungen, Epilepsie, Schwangerschaft (besonders in den ersten 3- 4 Monaten), während einer Chemotherapie.

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Klangmassage bei Tinnitus

Treten Ohrgeräusche erstmals anhaltend auf, sollten sie zunächst auf auslösende Ursachen vom HNO-Arzt untersucht und ggf. behandelt werden. Auch können muskuläre Dysbalancen der Hals- und Kiefermuskulatur Ohrgeräusche und Druckgefühle auf den Ohren bedingen.

Das akute Auftreten von Ohrgeräuschen oder auch einer akuten Hörminderung stellt nach aktueller Auffassung keinen Notfall mehr dar, sondern allenfalls einen Eilfall, der innerhalb einer Woche abgeklärt und ggf. behandelt werden sollte, denn die spontane Heilungsrate ist erstaunlich hoch, nämlich 60 - 80 Prozent. Panikmache ist hier unnötig stressfördernd. Vielmehr kann bereits in der Frühphase seines Auftretens auf eine neutrale Bewertung des Ohrgeräusches mit Ruhe und Gelassenheit hingewirkt und somit einer Chronifizierung vorgebeugt werden.

 

Hier eignet sich neben klassischen Entspannungsverfahren, wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, auch die Peter Hess-Klangmassage, um einen stressreduzierenden, psycho-vegetativen Ausgleich zu schaffen.

 

Viele Betroffene, denen es auf Grund ihrer zahlreichen Alltagsaktivitäten schwer fällt, überhaupt einmal „runter zu schalten“, empfinden die Klangmassage als sehr entlastend, zumal sie nicht „schon wieder etwas tun müssen“, sondern einmal passiv sein dürfen.

 

Die Klangmassage bei störendem Tinnitus ist hilfreich zur:

  • Psycho-vegetativen Entspannung

  • Aktivierung innerer Ressourcen über das Körpergedächtnis

  • Ermöglichung positiver auditiver Referenzerfahrungen

  • Förderung der positiven, emotionalen Neubewertung des Tinnitus im

Sinne einer „Gegenkonditionierung“ zu Erleichterung der Gewöhnung.

 

Quelle/ Autor: PD Dr. med. Uwe H. Ross, HNO-Arzt und Psychotherapeut.

Entnommen aus: „ÖTL Tinnigramm“, Juli 2007

   

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